Schnittwerke im Bereich Hörspiel & Hörbuch

Der kleine Rosa Mann // Hörbuchreihe – Ohrland Verlag

„Könnt ihr euch vorstellen, dass plötzlich ein kleiner rosa Mann, vergnügt vor sich hinkichernd, hinter eurem Ohr sitzt? Genau das ist Brix passiert! Eines Tages war er da, der freche kleine Kobold und wurde schnell ihr bester Freund – er ging mit ihr zur Schule, erlebte tausend Abenteuer und überstand natürlich auch gefährliche Situationen!“

Helge Haaser erzählt in seinem Kinderbuch „Der kleine rosa Mann“ fröhliche, lustige und manchmal ein bisschen nachdenkliche Geschichten vom kleinen rosa Mann und seiner Freundin Brix. Entstanden sind sie Anfang der 70er Jahre, als er mit seiner Familie Urlaub machte. Seine Kinder vergaßen beim Kofferpacken ihre Bücher. Notgedrungen musste Haaser sich einundzwanzig Tage lang jeden Abend eine Geschichte ausdenken. Als Protagonisten erfand er einen frechen, kleinen Kobold, der so klein ist, dass er hinter einem Mädchenohr Platz findet. So entstanden die „Geschichten vom kleinen rosa Mann“, die gesammelt zuerst im Erich Pabel Verlag und dann im Heyne-Verlag erschienen und jetzt erstmals als Hörbuch-Serie in zwei Versionen produziert wurden:

Lesung:
Die Version „Lesung“ enthält nur die Stimme des Interpreten – Freddy Bee – und wendet sich an erwachsene Hörer, die vielleicht das ursprüngliche Kinderbuch noch aus ihrer eigenen Kindheit kennen und bei Hörbüchern die klassische Lesung ohne Ablenkung bevorzugen.

Hörbuch mit Musik:
Diese Version wendet sich in erster Linie an Kinder, da der vorgetragene Text mit eingängiger Musik unterlegt ist, die das Hörerlebnis intensiver macht und insgesamt fröhlicher und kindgerechter wirkt. Das CD-Cover ist ebenfalls kindgerechter gestaltet.


Haaser, der u.a. lange Jahre Presse- und Werbeleiter bei Union-Film, Columbia- und Universal-Film und Chefredakteur für die Comic-Sparte des Bastei-Verlages und des Moewig-Verlages war, erzählt die Handlung in kurzweiligen, in sich abgeschlossen Gutenachtgeschichten. Fast immer steht am Ende ein „Und jetzt schlaft schön, liebe Kinder.“, das die Geschichte versöhnlich beendet.